So sieht moderner Artenschutz im Ingenieurbau aus. Für den Ausbau der Hermann-Hesse-Bahn wird ein besonderer Schutzraum benötigt: ein Fledermaustunnel, der den Lebensraum der Tiere bewahrt und ihren natürlichen Flugkorridor erhält.

Wir sind an der Herstellung, Lieferung und Montage der vier vorgesetzten Tunneleingänge beteiligt und unterstützen damit aktiv die Umsetzung der technischen Artenschutzmaßnahmen entlang der Strecke.
Für die Konstruktion kommt ein Stahltragwerk mit Laufstegen zum Einsatz – rund 60 Tonnen Stahl pro Tunneleingang, ausgestattet mit einer Duplexbeschichtung für hohe Beständigkeit. Zusätzlich werden pro Eingang etwa 500 m² Wandgitterroste, die speziell für dieses Bauvorhaben entwickelt wurden, montiert.

Die Umsetzung ist logistisch anspruchsvoll: Die Anlieferung erfolgt ausschließlich über Gleisgeräte von einer Baustelleneinrichtungsfläche aus. Parallel dazu laufen die Montagearbeiten an zwei weiteren Tunneln.
Ein Projekt, das zeigt, wie technische Präzision, durchdachte Logistik und Artenschutz erfolgreich miteinander verbunden werden können.
